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Momentum11 stand ganz im Zeichen des Begriffes “Gleichheit”. Im Bereich “Rückblick” finden sich alle Informationen zum Programm, den neun Tracks, der Eröffnungsrede und den vier Pre Conference Workshops. Die freigegebenen Papers, sowie ausgewählte Fotos stehen zum Download bereit. Mehr

Den sozialen Fortschritt denken und zur Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft beitragen. Mitidiskutieren? “Momentum12: Demokratie” findet von 27. – 30. September 2012 statt. Abstracts können bis Ende März 2012 unter office@momentum-kongress.org eingereicht werden.

Informationen zum Kongress und zur Ausschreibung finden sich hier im FolderMomentum2012.

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Das Programmheft fasst den Kongress “Momentum11: Gleichheit” zusammen. Neben einen Überblick über das gesamte Programm (Pre-Conference-Workshops, Tracks und Abendveranstaltungen) findet sich im Heft auch eine Sammlung der zum diesjährigen Kongress eingelangten Beiträge. Einige Änderungen im Programm haben sich zwar ergeben, im Großen und Ganzen zeigt das Programmheft aber, wo Momentum11 stattgefunden hat und wer alles (TrackleiterInnen, DiskutantInnen, Organisationsteam, ..) zu “Momentum11: Gleichheit” beigetragen hat.

Das Programmheft downloaden: PROGRAMMHEFT11_Web

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Zum Nachlesen: Die Keynote von Elfriede Hammerl für die Eröffnung von “Momentum11: Gleichheit”. Gehalten am Donnerstag, 27.10.2011 in Hallstatt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine konventionelle Anrede. Irgendwie konservativ. Bürgerlich. Ich wähle sie  bewusst und aus eben diesem Grund. Wir alle sind Bürgerinnen und Bürger im Sinn der Französischen Revolution. Wir alle verdienen gleich viel Ansehen und Respekt. Und wir könnten einige der bürgerlichen Umgangsformen durchaus konservieren. Nicht durchgehend sind sie Instrumente zur Abgrenzung von den einst so genannten niederen Ständen, viele transportieren einfach etwas durchaus Notwendiges: Rücksichtnahme auf andere. Die sollten wir weiter pflegen, statt uns einreden zu lassen, die fortschreitende Rüpelhaftigkeit im öffentlichen Raum sei eine notwendige Folge aufgehobener Klassenschranken. Ist sie nicht. Die Klassenschranken existieren nach wie vor. Die propagierte Rüpelhaftigkeit – Stichwort „Geiz ist geil“ – bewirkt nur, dass die nicht mehr so genannten niederen Stände einander unbefangen in die Goschen hauen, miteinander konkurrieren, einander was wegzuschnappen versuchen, statt sich anzuschauen, welchen Strukturen sie welches Unbehagen und welchen Mangel verdanken.

Die Unterscheidung zwischen Damen und Herren und Frauen und Männern hat ausserdem etwas mit einer Kindheitserinnerung zu tun, deren Bedeutung mir erst im nachhinein bewusst geworden ist. Ich habe überlegt, ob ich sie Ihnen erzählen soll, denn es geht darin um öffentliche Toiletten – kein ganz elegantes Thema – , aber, naja, es ist notwendig. Also: Ich erinnere mich, dass meine Mutter, als ich ein kleines Mädchen war,  sich mehrfach vor Bekannten darüber empörte, dass die Türen in den Toiletteanlagen von Gasthäusern, Restaurants, Berghütten etc. wie folgt beschriftet waren: „Frauen“ und „Herren“. Das war damals häufig, ja üblich. Meine Mutter sagte empört: Entweder Frauen und Männer oder Damen und Herren. Aber Herren und Frauen – das geht nicht. Heute weiss ich, ich habe daraus etwas Wichtiges gelernt: Ungleichbehandlung und Diskriminierung lauern überall. Und: Der Teufel steckt – auch und nicht zuletzt – im oft für nebensächlich gehaltenen Detail.

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Occupy Hallstatt 2011. Das kurze Video zeigt Sequenzen aus “Momentum11: Gleichheit” und fragt bei Kongress-TeilnehmerInnen nach, was Gleichheit eigentlich für sie bedeudet. Das Video wurde so wie viele andere Aufnahmen auch direkt vor Ort geschnitten und produziert.

Die große Momentum11-Eröffnungsrede von Barbara Blaha.

Liebe Teilnehmerinnen, liebe Teilnehmer!

Am Beginn von Momentum 2011 Gleichheit muss eine Feststellung stehen. Sie lautet: Die Forderung nach Gleichheit bedarf keiner Begründung. Sie lautet weiters: Vom Gleichheitsprinzip zu abzurücken zählt zu den  schwerwiegensten Fehlern, den die europäische Linke je begangen hat. Und die Feststellung lautet drittens: Wir müssen die Gleichheit erhobenen Hauptes fordern, in unserer wissenschaftlichen wie in unserer politischen Arbeit. Die Gleichheit ist und muss Kompassnadel unseres Tuns und Handelns sein.

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Mit dieser Rede wurde “Momentum11: Gleichheit” am 27. Oktober 2011 in Hallstatt eröffnet. Die ganze Rede von Barbara Blaha zum Nachsehen auf Video.

„Wege zu Gleichheit und Glück“ gehen die TeilnehmerInnen im gleichnamigen Track. Der Schwerpunkt liegt auf politischen Strategien und Analysen zum Wohlfahrtsstaat.

Man hat das Gefühl, dass viel über den sozialen Abstieg oder über das Ende der Mittelschicht geredet wird“, schreibt Bettina Leibetseder in ihrem Beitrag über den österreichischen Wohlfahrtsstaat. Ist aber der Wohlfahrtsstaat dazu da, eine einzige ‚Mittelschicht‘ zu bilden? Den Beitrag zur Verringerung von Ungleichheit ist groß. Aber schafft auch der Wohlfahrtsstaat selbst eine Stratifizierung – etwa jene zwischen Versicherungsleistungen,

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Momentum Keynote Speakerin Elfriede Hammerl erklärt im Interview mit dem „Moment“, warum politische Vernetzung die beste Strategie für Veränderung ist.

Der Moment: Das Thema „Gleichheit“ oder eher „Ungleichheit“ begleitet Sie seit langem in ihrer Arbeit. Setzt dabei nicht irgendwann die Resignation ein?

Elfriede Hammerl: Natürlich gibt es Zeiten, in denen ich mir denke, „am liebsten würde ich den Hut auf alles hauen“, aber im Grunde ruft das schon eher meinen Widerstandsgeist wach und fordert meinen Zorn heraus. Man darf die kleinen Schritte

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In Ausgabe 2:
:: Einblick
Was in den Tracks 3 & 9 diskutiert wird
:: Überblick
Wo man in Hallstatt am besten isst und alle wichtigen Termine
:: Weitblick
Welche Diskurse am Kongress sonst noch laufen

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